Warum gibt es Buchblogs, die offenbar von sämtlichen Namen der deutschen Verlagsszene mit Rezensionsexemplaren eingedeckt werden? Marktwirtschaftlicher Logik folgend kann nur ein Grund dafür bestehen: Sämtliche Rezensionen sind positiv. Ist das. weil der/die BloggerIn tatsächlich froh alles schluckt, was einem bestimmten Genre und seinen/ihren vorgefassten Vorstellungen dazu entspricht (was allein schon ein deprimierender Grund wäre), oder ist es der übliche Verdächtige “Eine Hand wäscht die andere?” Das wäre dann der ultimative Betrug an den Leserinnen. Welches von beidem ist es nun? Pest oder Cholera?